Ein Nest für die Kleinsten von Schwechat

Grambach (pts026/30.11.2017/13:15) – Das Architekturbüro Novarc http://www.novarc.at aus Wien hat sich in Schwechat einer besonderen Herausforderung gestellt und trotz engem Gesamtbudget einen nachhaltigen und formschönen Zubau für die Kleinsten von Schwechat geschaffen. Der Bau der Kinderkrippe Brendani erfolgte in Mischbauweise mit einem hohen Anteil an CLT, vorwiegend in Sichtqualität Fichte und einer überzeugenden Architektur. Die strahlenden Augen der kleinen Krippenkinder und das zufriedene Lächeln der Betreuerinnen erzählen davon, wie gelungen dieser Zubau ist.

Der Auftraggeber hatte klare Vorgaben, was das sehr enge finanzielle und zeitliche Budget anging. Ansonsten konnte sich das Architekturbüro Novarc gestalterisch und planerisch entfalten. Trotz des engen Rahmens entschied sich Architekt Schmid für die Verwendung von Massivholzelementen beim Zubau zum Kindergarten Schwechat.

Die mehr als positive Ökobilanz, die Behaglichkeit, die die Fichtenoberflächen ausstrahlen und die rasche Bauzeit begeistern den Architekten schon lange von CLT Brettsperrholz-Elementen. Für den Architekten und Gründer vom Architekturbüro Novarc war von Anfang an klar: Auch mit engem Budget sollen die Kinder von Schwechat eine Krippe bekommen, die es Ihnen ermöglicht Ihre neue Bildungsstätte mit allen Sinnen zu erleben. Sie sollten das Holz riechen, sehen, fühlen und hören können und das besondere Raumklima soll zum Wohlfühlen einladen.

Die Firma A & R Schneider Gesellschaft m.b.H. aus Schwechat-Mannswörth hat die Zimmereiarbeiten am Zubau des Kindergartens sauber, präzise und schnell im Auftrag des Büros Novarc umgesetzt.

Sowohl die statischen Vorteile, als auch die einfache und ehrliche Bauweise der Wandelemente haben die Pläne des Architekten aus Wien unterstützt. Eine große Herausforderung für das Atelier Novarc stellte die Fassadengestaltung dar: Um die gute Ökobilanz des Zubaus nicht zu gefährden und das nachhaltige Bauen konsequent weiterzuführen, setzte der Architekt auf eine hinterlüftete Fassade und wollte unbedingt auf den Einsatz von herkömmlichen Vollwärmeschutz verzichten. Gerade noch im Rahmen des knappen Gesamtbudgets, konnte das Architekturbüro Novarc die Außenhülle der Kinderkrippe Brendani trotzdem mit farblich akzentuierten Eternitplatten einkleiden und damit einen besonderen Abschluss für den Zubau finden. Neben der Budgetknappheit war eine weitere Herausforderung an diesem Projekt die knappe, zeitliche Vorgabe.

Auch hier konnte CLT mit seinen herausragenden Eigenschaften überzeugen. Vom Vorentwurf bis zur Ausführungsplanung vergingen nur 6 Monate. Die Koordination und Werksplanung für die Zimmerei Schneider, hat die Firma ZMP aus Grambach übernommen. Die Massivholz-Profis aus der Steiermark konnten das Projekt bei der Werksplanung für den Holzbau und beratend in erforderlichen Detaillösungen unterstützen.

Das Architekturbüro Novarc besteht seit fast 15 Jahren, seit rund 10 Jahren liegt der Schwerpunkt im Bereich Wohnbau, und seit ein paar Jahren auch in Bauten für den Bildungsbereich wie Schulen, Kindergärten und Krippen, so wie der Bau der Kinderkrippe Brendani. Das Material CLT bietet laut Architekt Matthias Schmid zahlreiche Vorteile: Zum einen ist Brettsperrholz ein ökologischer und nachhaltiger Baustoff, der ungemeine Vorteile in der Abwicklung und Logistik mit sich bringt. Der hohe Vorfertigungsgrad führt zudem zu einer enorm kurzen Bauzeit und einer exakten und zügigen Montage.

Auch Architekt Schmid sieht zukünftig einen wachsenden Einsatz von Massivholzelementen.

Planung und Bauausführung: Architekturbüro Novarc http://www.novarc.at Zimmerei: A & R Schneider Gesellschaft m.b.H. Verbautes Material: 98,17 Kubikmeter CLT (Sichtqualität Fichte) Gebundenes CO2: 72 Tonnen Rund 346 Bäume wurden für das Projekt verarbeitet, die bereits in 7 Minuten in Österreich nachgewachsen sind.

(Ende)

Aussender: ZMP GmbH Ansprechpartner: Manuela Gsöll Tel.: +43 316 238 383 E-Mail: m.gsoell@massivholzsystem.at Website: www-massivholzsystem.at